Archiv für die Kategorie ‘Mineralien’

Achtung Fälschungen! – Tricks und Fallen beim Mineralienkauf

von Mineralium.com

Teil 1: Mineralien – Geschönt – Geklebt – Gefälscht

gefälschte Mineralien

Schön bunt auf jeden Fall - aber auch echt? Seien Sie aufmerksam beim Mineralienkauf! Foto: Fotolia.

Seit jeher üben Mineralien und Schmucksteine eine große Faszination auf den Menschen aus. Doch wo sich die einen an Glanz und Schönheit dieser seltenen Kostbarkeiten erfreuen, hat es seit Jahrhunderten auch immer wieder den Versuch gegeben, die ursprünglich natürliche Schönheit der Steine durch Imitation oder Fälschung in betrügerischer Weise vorzugaukeln. Grundsätzlich gilt jeder Kristall bzw. jede Mineralstufe dann als Fälschung, wenn es sich um das Produkt einer künstlichen Bearbeitung oder Montage handelt und nicht ausdrücklich als ein Kunstprodukt deklariert bzw. verkauft wird. Wenn man die aktuelle Entwicklung auf dem Mineralienmarkt verfolgt, so drängt sich der Eindruck auf, dass Zahl und vor allem Raffinesse der Fälschungen stetig zunehmen. Daher heißt es: Augen auf beim Kauf von Mineralien und Kristallen. weiter lesen »

Was sind Mineralien?

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Jedes Mineral ist einzigartig

Mineralien

Die faszinierende Welt der Mineralien hat den Menschen schon immer in ihren Bann gezogen. Foto: Gabriella Zeilinger

Mineralien sind Naturprodukte, und die Natur hält sich nicht strikt an Lehrbücher. Ein und dasselbe Mineral tritt daher nie in stets gleicher Qualität und Ausbildung auf. Jedes Stück hat seine eigene Entstehungsgeschichte, die sich in Wachstumsstörungen, Einschlüssen und anderen Besonderheiten äußert. Diese Abweichungen sind also keine Mängel oder Fehler sondern Echtheitsmerkmale und geben dem Exemplar erst seine Einzigartigkeit.

Ferner kann ein Mineral fast nie im Fundzustand einer Sammlung einverleibt werden. Die meisten Stücke müssen erst gereinigt, präpariert (Freilegen von Kristallen), formatisiert und ggf. sogar erst haltbar gemacht werden. Diese Arbeiten sind keine Verfälschungen oder Manipulationen. Sie dienen vielmehr der Wertsteigerung der Fundstücke und machen aus einem unscheinbaren Objekt erst eine ästhetische, auch optisch ansprechende Bereicherung Ihrer Sammlung.

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Pyromorphit

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Ein Portrait des beliebten Bleierzminerals

Pyromorphit

Pyromorphit aus dem Daoping Blei-Zink-Bergwerk in China. Foto: Christian Nockemann, Mineralium.com.

Etymologisch leitet sich der Begriff “Pyromorphit” vom griech. “pyros” = Feuer, “morphe” = Form/Gestalt – letzteres bezieht sich auf die Bildung von flächenreichen Kristallen aus heißen Schmelzen. Die Typlokalität des Pyromorphits ist unbekannt, den Bergleuten war das Mineral jedoch bereits lange vor einer wissenschaftlichen Veröffentlichung geläufig. Die erste wissenschaftliche Beschreibung des Minerals Pyromorphit erfolgte durch den an der Göttinger Universität lehrenden Mineralogen und Geologen Johann Friedrich Ludwig Hausmann (1782-1859) im Jahre 1813, der auch die Bezeichnung des Minerals geprägt hat.

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Krokoit aus Tasmanien

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Das “Rotbleierz” aus der australischen Dundas-Region

Krokoit

Krokoit aus der Adelaide Mine, Dundas, Dundas Distrikt, Tasmanien, Australien. Foto: Mineralium.com

Die weltweit spektakulärsten Krokoite kommen aus der Dundas-Region der Australien südöstlich vorgelagerten Insel Tasmanien. Zwar währte die 1890 begonnene Bergbautätigkeit in den Blei-Zink-Silber-Minen nur wenige Jahrzehnte, doch der Abbau von Sammlerstufen, insbesondere in der Adelaide Mine, wird bis heute betrieben und liefert bisweilen exzellente Funde. In der Platt-Prospekt-Mine wurden im Jahr 2002 Neufunde der mineralogisch interessanten Paragenese von Pyromorphit mit Krokoit gemacht.
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herzlich willkommen im Blog von Mineralium.com! Hier berichten die Gebrüder Nockemann und Gastautoren über das Geschehen in der Welt der Mineralien, Edelsteine und Fossilien.

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Gebrüder Nockemann

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